Sommerlager 2018

vom 29.07. - 09.08. in Markdorf am Bodensee unter dem Motto "In 12 Tagen durch das Jahr"

Bericht unten!

 

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 In zwölf Tagen durch das Jahr

Sommerlager der Pfadfinder

Ein Lager hat immer etwas Besonderes. Vielleicht ist es die Einfachheit des Lebensstils, die ein Gefühl der Selbstzufriedenheit hervorruft, vielleicht aber auch einfach die Abwesenheit jeglicher Alltagssorgen. Wenn man dann noch zwischen Apfelplantagen einen freien Blick auf den Bodensee hat, ist es nicht schlecht gelaufen und man befindet sich mitten im Sommerlager der Pfadfinder Littenweiler.

Das Lager war dieses Jahr wieder die ersten beiden Wochen der Sommerferien, diesmal im kleinen aber sehr hübschen Städtchen Markdorf nahe des Bodensees. Dort stellten wir unsere Zelte ein wenig außerhalb auf einem Naturcampingplatz auf. Diese Ansammlung wurde dann für etwa 40 Kinder und Leiter aus allen Altersgruppen ein Zuhause. Die ersten Tage beschäftigten wir uns vor allem mit der Einrichtung eben Dessen. Hinzu kamen noch andere Notwendigkeiten wie Spülstelle, Mülleimer, ein Volleyballnetz, welches intensiv genutzt wurde, und eine Schaukel. Da das Wetter es ein Bisschen zu gut mit uns meinte und die Sonne uns brutzelte, waren wir gezwungen noch Sonnensegel zu bauen. Einer Spontanen Eingebung nachgehend entstand auch noch ein Pool. Dessen Konstruktion dauerte einige Zeit, jedoch war die Vorstellung sich ins Wasser gleiten lassen zu können so verlockend, dass keine Mühen gescheut wurden. Also zimmerten wir uns aus Paletten und Pfählen ein Grundgerüst, welches mit einer Plane überzogen wurde und so ein Becken von beachtlicher Größe ergab. Diese Premiere wurde Dankbar angenommen und oft genutzt. Die wörtliche Krönung unserer Bauarbeiten war wie jedes Jahr der Turm. Er dient als Bannermast und Aussichtsturm, aber vor allem sieht er einfach ziemlich cool aus. Auch wäre ein Lager ohne ihn schwer vorstellbar.

Das Motto unsers Lagers dieses Jahr war „In 12 (Lager-)Tagen durch das Jahr“. Somit war jeder Tag ein anderer Monat und so gestaltete sich dann das Programm. Der Ankunftstag war der August und wie gesagt passierte dort wenig, das weitbekannte Phänomen des Sommerloches. Auch Anfang September war davon gezeichnet, jedoch wurden altbekannte Spiele wie Baseball und Stratego gespielt. Der Oktober klopfte dann mit dem Oktoberfest an. Dieses begannen wir traditionsgemäß mit einem Weisswurst-Frühstück. Ab hier wurden dann auch viele neu erstellte Spiele gespielt, welche von den Leitern konzeptioniert wurden, um dem spezifischen Monat thematisch nahe zu stehen. So wurden zum Beispiel an Weihnachten die entwischten Rentiere wieder eingesammelt und dem Weihnachtsmann zurück gebracht. Belohnt wurden wir dann mit Geschenken am Lagerfeuer. Weitere Motto-Highlights waren ein kleines Rollenspiel zu St. Martin, Nikolaus- Überraschung in den zuvor aufgehängten Socken, der Silvester Abend mit einer Streichholz Kettenreaktion, Valentinstag, bei dem wir uns gegenseitig Post schickten, Ostereier bemalen und die Maiwanderung an den Bodensee, die jede Stufe für sich abhielt.

Weiter wurde wie jedes Jahr eine Lagerolympiade abgehalten, welche dieses Jahr in den „Winter“ fiel. Das führte zu sehr interessanten neuen Disziplinen wie Bobfahren, alias Planen rutschen auf Zeit oder Biathlon mit Wasserpistolen.

Aber abgesehen von dem variierenden Programm gibt es bestimmte Traditionen, welche jedes Jahr wieder auftauchen. So wurde jeder Tag mit einer Morgenrunde begonnen. Hierbei feierten wir die Geburtstage der jeweils im selben Monat geborenen Kinder mit kleinem Geschenk und Ständchen. Abends ließen wir bei einer gemütlichen Lagerfeuerrunde den Tag abrunden. Dort wurde unter dem spektakulären Nachthimmel von Markdorf gesungen und geredet. Dieser schien sich von Tag zu Tag selber überbieten zu wollen, was Anzahl und Größe seiner Sternschnuppen anging. Auch war das Wetter abgesehen von einigen Ausnahmen gut genug um draußen zu schlafen. Diese Möglichkeit wurde von fast allen genutzt, die sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen wollten.

Auch gab es das klassische Versprechen, welches von allen abgelegt werden kann, die eine Altersstufe nach oben rücken. Dabei geht es vor allem darum sich selbst zu reflektieren und darüber nachzudenken wie man Dinge besser für sich und andere besser machen könnte. Wenn man dann zu einer Schlussfolgerung gekommen ist trägt man seine Gedanken der Gruppe vor und gelobt dann vor sich selbst diesen Ansprüchen zu genügen. Als auch dieses vorüber war, ging das Lagerjahr auch schon fast zu Ende und der Ausklang des Lagers wurde mit einem großen Sommerfest und einem bunten Abend gefeiert. Dieser markierte dann das Ende eines sehr erfolgreichen und spaßigen Lagers des ganzen Pfadfinder Stammes.

Jonte Weixler