Sommerlager 2013

 

 

"Zeltest du noch oder evakuierst du schon?"

"Vom Winde verweht- Bewahrt Ruhe!"

Das waren Sprüche die uns auf Scoutside ständig begleitet haben.

Bericht über dieses Lager siehe Unten

 

 

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Zeltest du noch oder evakuierst du schon ?

Kirchzartener und Littenweilener Pfadfinder auf stürmischem Zeltlager in Sigmaringen

Beunruhigende Berichte über ein Unwetter mit Sturmböen auf einem Zeltlager bei Sigmaringen waren am ersten Augustwochenende Thema in den Medien. Am eigenen Leib erfuhren die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Kirchzartener und Littenweilener Stämme die Gewalt der Natur.

Der Diözesanverband Freiburg der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) hatte schon seit 3 Jahren an den Vorbereitungen zu diesem Großlager gearbeitet. Über 2000 Pfadfinder aus Baden-Württemberg, aber auch aus Polen, Frankreich und anderen Ländern nahmen daran teil. Unter dem Motto „Scoutside - gemeinsam die Welt gestalten“ konnten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ihre Visionen und Interessen in den 5 Unterlagern Wüste, Polarwelt, Insel, Bergwelt und Urwald umsetzen und mit anderen teilen.

Seit Monaten schon hatten sich die Pfadfinderinen und Pfadfinder aus Littenweiler und Kirchzarten auf dieses Zeltlager vorbereitet. Eine groß angelegte Kooperation beider Stämme schon im Vorfeld des Lagers sollte den Kontakt beider Stämme intensivieren und Kräfte bündeln. Dies gelang in hohem Maße.

Leider machte das Wetter den Pfadfindern einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Das Unwetter vom Sonntag zerstörte einen Teil der Zelte und Planen. So waren die Pfadfinder gezwungen, in den folgenden Tagen ihr Lager zum zweiten Mal aufzubauen und defektes Material zu reparieren oder zu ersetzen. Aufgegeben haben sie nie, sondern mit großem Einsatz und ungebrochener Tatkraft diese Herausforderung angenommen und gemeistert. Auch die insgesamt vier, von der Rettunsleitstelle angeordneten Evakuierungen des Lagerplatzes an den folgenden Tagen kosteten viele Stunden. Zum Glück kam es aber zu keinen weiteren Stürmen mit Schäden. Durch den Einfluss des unberechenbaren Wetters gab es allerdings weniger Raum und Kraft für die vorgesehenen Projekte im Unterlager Wüste: Vor einer Fotowand konnten sich die Kinder und Jugendlichen als Beduine, Bauchtänzerin, Haremswächter oder orientalische Prinzessin verkleiden und fotografieren lassen. Oder beim „Wüstenfluch“, einem Trimm-Dich-Parcours mit Übungen für das Überleben in der Wüste, konnten die persönlichen „Fitnesswerte“ gemessen und trainiert werden.

Gemeinsame Spiele, das Bedrucken von T-Shirts mit dem Scoutside-Logo, das Herstellen von eigenen Messern, das Schnitzen eines Lager-Schachspiels, das Kochen über dem offenen Feuer waren weitere Prgrammpunkte, die den Kindern und Jugendliche in guter Erinnerung bleiben werden und die sie die tolle Gemeinschaft unter den Pfadfindern erfahren ließen.

Einige Pfadfinderinnen und Pfadfinder legten während dieses Sommerlagers in feierlichem Rahmen ihr Pfadfinderversprechen ab. Dabei machen sich die Pfadfinder bewußt, dass es bei den Pfadfindern nicht nur um die Teilnahme an Aktivitäten der Gruppe geht, sondern dass das Leben als Pfadfinder auch eine bestimmte Form der Lebensgestaltung beinhaltet, wie sie zum Beispiel in den Pfadfindergesetzen zum Ausdruck kommt. Schön war es zu beobachten, wie ernsthaft sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit diesen Fragen auseinandersetzten, sich zusammen austauschten und versuchten, das Pfadfinderversprechen frei und bewußt zu geben.

Der Abschluss dieses denkwürdigen Lagers wurde bei einem ausgelassenen Lager-Döner-Essen gefeiert. Unter der Leitung des bewährten Littenweilerer Küchenteams wurde ein reichaltiges Buffet unter freiem Himmel errichtet, bei dem sich jedes Kind seinen individuellen Lager-Döner zusammenstellen konnte. Im Schein der untergehenden Sonne konnten die zusammen gemeisterten kritischen Momente und die schönen Erinnerungen ausgetauscht werden, ehe der offizielle Abschlussgottesdienst des ganzen Diözesanlagers begann. Zum Ausklang konnten sich die Kinder und Jugendlichen bei der großen Abenddisco austoben oder am eigenen Lagerfeuer zur Ruhe kommen.

Dieses Pfadfinderlager wird nicht nur aufgrund der außergewöhnlichen Naturereignisse sondern auch wegen der vielen schönen Gruppenerfahrungen lange im Gedächtnis der Pfadfinderinnen und Pfadfinder bleiben.

Lukas Heitz